NU’s Archery Q&A | May 2017
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NU’s Archery Q&A | May 2017

August 15, 2019


Hallo Leute, ich bin es, NUSensei. Es scheint, als wäre es eine Weile gewesen, seit ich das letzte Mal ein Bogenschießenvideo gemacht habe und ich denke, das stimmt auch. Ich habe einige Dinge geplant, Ich habe begonnen, ein paar Projekte zu filmen. aber ich bin krank geworden und ich habe mich die letzten paar Wochen davon erholt. Ich bin jetzt am Ende dieser Phase Ich bin jetzt sozusagen in der Erschöpfungsphase Ich habe meine Stimme wieder, ich funktioniere wieder Ich sag euch eines: Lehren mit Fieber, Kopfschmerzen und ohne Stimme ist ziemlich anstrengend. Dennoch sind wir da jetzt durch. Ich habe mir ein paar Dinge vorgenommen Doch die Wintersaison beginnt bald und ich verpasse gutes Wetter und Tageslicht. Daher werde ich den nächsten paar Monaten nicht so produktiv sein. Ich werde mir vielleicht eine Auszeit nehmen bis es mir wieder besser geht. Ich habe mir ein paar Dinge vorgenommen, auf die ihr euch wahrscheinlich freuen könnt. In der Zwischenzeit haben wir unser monatliches Q&A. Also, fangen wir an: Die erste Frage ist von Arnis. Die Frage ist: Wenn man einen neuen Bogen bekommt, ist es dann notwendig, den Bogen ein paar mal vorsichtig zurückzuziehen bevor man ihn ganz auszieht? Die Antwort darauf ist: Nein. Das ist wichtig, wenn man einen Bogen macht, weil man sicherstellen möchte, dass die Wurfarme vorsichtig eingedehnt werden. Wenn du aber einen Bogen kaufst, dann sollte das bereits geschehen sein. Entweder vom Bogenmacher oder vom Betrieb, der den Bogen gebaut hat. Grundsätzlich gilt, wenn man einen fertigen Bogen kauft, sollte es möglich sein, den Bogen sofort zu benutzen. Wenn man einen traditionellen Bogen oder einen handgemachten Langbogen kauft, kann es sein, dass man es trotzdem machen möchte, einfach nur, weil es sich richtig gut anfühlt und man sichergehen möchte, dass es komplett gesetzt ist, aber das sollte schon bei der Herstellung geschehen sein. Nächste Frage ist von Anderson: Meine Sehne dreht sich aus, wenn ich sie wegpacke. Irgendwelche Vorschläge? Für Sehnen: Nachdem man sie eine Weile gewachst hat und sie ein wenig hart und steif geworden sind, neigen sie dazu, ihre Form zu halten so wie hier. Aber bei neuen Sehnen, wo die Stränge noch lose sind, kann man etwas machen, um die Sehne am Ausdrehen zu hindern. Man steckt die Sehnenaugen ineinander. Du würde man sie so aufbewahren: Es sind zwei Augen. Man steckt ein Auge durch das andere, wie hier. Und dann steckt man sie noch einmal ineinander. Was man dabei bekommt, ist ein Knoten so wie hier. Also, nochmal. Ich nehme das hier heraus. Man steckt ein Sehnenauge hinein, wie hier. Und dann steckt man die Augen nochmal ineinander. So wie hier, damit sie so einen Knoten bilden. Das hält die Sehne davon ab, sich auszudrehen. Das ist ein ziemlich sicherer Weg, um die Sehne aufzubewahren, die Aufspannhöhe zu halten und die Sehne vorm Aufdrehen zu bewahren. Eine Frage von Karla: Was ist deine Empfehlung, einen Recurvebogen aufzubewahren? Es gibt hier nichts Spezielles zu beachten. Wenn du ihn lange nicht benutzen wirst, gib ihn einfach wohin, wo ihn niemand nehmen wird. Vermeide sehr warme Orte wie Dachböden, Garagen oder dein Auto, da dauerhafte Hitze eventuell den Kleber dazu bringt, sich aufzulösen. Abgesehen davon geht es fast nur darum, dass niemand ihn angreift. Wenn du ihn nicht wöchentlich benutzt, was heißt, dass du ihn nicht einmal wöchentlich oder einmal alle zwei Wochen benutzt, dann spann ihn einfach ab und gib ihn an einen sicheren Ort. Wie auf einen Tisch oder Regal. Die Hauptsache ist, keinen Druck auf die Wurfarmspitzen zu geben. Das heißt, stelle den Bogen nicht aufrecht, da das Gewicht des Bogens eventuell die Wurfarme verbiegen wird. Ehrlich gesagt habe ich meinen Samick Sage oder meine OMP Adventure nicht abgespannt, seit ich sie habe. Sie sind okay. Ein moderner Bogen hält das eine lange Zeit aus. Abspannen ist zum Großteil ein Sicherheitsthema. Es tut nicht weh, ihn abzuspannen. Solange er abgespannt ist und er an einem sicheren Ort ist, ist alles gut. Frage von Chienna: Hast du Tipps,
(Aufwärm-)Übungen oder Dehnübungen, die bei der Rückenspannung helfen? Viele Probleme mit Rückenspannung sind nicht unbedingt körperlich, sondern psychologisch oder hängen mit der Aufmerksamkeit, was du machst, zusammen. Fürs Dehnen empfehle ich ein Stretchingband zum Aufwärmen jedes Plastik-, elastisches oder Latexband erfüllt seinen Zweck. Ich hab ein paar, an denen ich das schon vorgezeigt habe. Wärme einfach damit auf. Fühle die Spannung im Rücken, wenn du durchziehst. Du solltest eine offensichtliche Spannung hier spüren. Du weißt, dass du es richtig machst, wenn du die Spannung am richtigen Ort hast. Ich empfehle, dass du dich aufwärmst, bevor du richtig schießt. Viele Leute fangen gleich an zu schießen, ohne nahe Distanzen zu üben oder blind zu schießen. Es ist wichtig, dass sich der Schuss richtig anfühlt. Oft wird man von der Sicht auf das Zeil abgelenkt, besser zu werden. Wenn du versuchst, ins Gold zu treffen, auf welcher Distanz du eben schießt – 20, 30m – tendierst du dazu zu vergessen, wie man schießt, weil du zielfixiert wirst. Also: Stell dich nahe zum Ziel, mach die Augen zu und mach einen Schuss. Es nennt sich Blindschießen. Wenn du nicht auf ein Ziel schaust, wirst du bemerken, dass du das richtige Gefühl bekommst. Wenn man dieses Gefühl gefestigt hat, dann beginn normales Schießen. Wenn du während des normalen Schießens bemerkst, dass du Form verlierst, deine Rückenspannung zusammenfällt, geh nach vorne und mach es nochmal, wenn es möglich ist. Das wird garantieren oder zumindest die Wahrscheinlichkeit erhöhen, die richtige Rückenspannung zurückzubekommen. Du kannst dir auch Dinge wie den Astra Shot Trainer, der speziell dafür da ist, Rückenspannung zu trainieren, indem er die Form nach dem Schuss hält. Das ist etwas, das du benutzen kannst, wenn du das Gefühl hast, du brauchst mehr Training für deine körperliche Form, aber oft ist es eine mentale Sache. Solange du verstehst, ob deine Probleme körperlich oder psychologisch sind, kannst du es lösen. Frage von Zach: Ich hab einen Unterbiss, was heißt, dass der Unterkiefer über die Oberlippe hinaussteht, was es schwierig macht, mit Nase, Lippe und Kinn zu ankern. Was soll man machen? Was du machst ist einfach, deine Nase zu ignorieren. Viele Menschen haben nicht die richtige Gesichtsform, um den richtigen Anker für olympische Ankerpunkte zu bekommen. Normalerweise kommt die Sehne hier darüber. In diesem Fall würde ich dein Kinn gegenüber deiner Nase bevorzugen. Wenn du deine Nase nicht hinunter bekommst, macht das nichts. Du kannst immer noch gut so ankern. Du hast einfach weniger Referenzpunkte, die Konsistenz garantieren. Was du machen kannst, ist einen Kisserbutton zu benutzen. Das ist ein Stück Plastik, das um die Sehne kommt, und einen Gesichtkontaktpunkt mit deinen Lippen formt. Früher war es sehr beliebt bei olypmischen Schützen. Es ist aus der Mode gekommen, aber viele benutzen sie immer noch. Das ist vielleicht besser für dich als ein Nasenanker. Frage von Patrick: Was macht man, wenn man keine Motivation findet und du immer weniger in den Verein gehst? Das bin ich, die meiste Zeit. Einge Leute werden vorschlagen, dagegen anzukämpfen. Ich bin da aber eher der Meinung, dass man da mit dem Fluss gehen sollte. Wenn deine Stimmung gegen dein Bogenschießen ist, dann folge dem. Ich denke, Bogenschießen ist manchmal wie eine Beziehung. Du brauchst Freiraum, du brauchst Zeit für dich selbst, damit du deine Gedanken sammeln kannst. Wenn du dir das selbst zu lange verweigerst und es eine negative Erfahrung ist, wird es dich dazu bringen, aufzuhören. Nimm dir Zeit, dich zu sammeln und abzuschätzen, was Bogenschießen für dich ist. Das gibt dir die Möglichkeit, zurückzukommen. Wenn man eine zwei- oder dreiwöchige Pause macht, ist das vielleicht furchtbar für deine Form und dein Trainer hasst dich vielleicht, doch das ist vielleicht die Zeit, die du für dich selbst brauchst. Sonst, finde andere Sachen, die dir gefallen. Du kannst vielleicht versuchen, selbst Trainer zu sein, oder mit den Anfängern zu trainieren. Das kann dich wieder daran erinnern, was dir an Bogenschießen so sehr gefallen hat. Für mich geht es dabei ums Insichgehen, um herauzufinden, was Bogenschießen einem bedeutet und welche Rolle es in deinem Leben spielt. Ehrlich gesagt, wenn es nicht etwas ist, was du wirklich machen willst, dann ist es vielleicht besser, damit aufzuhören. Aber wenn du die Ahnung hast, dass du nur ein bisschen Freizeit brauchst, dann solltest du das zulassen, und zurückkommen, wenn du positiv eingestellt bist. Morten fragt: Sollte man mehr Robin Hoods erwarten, wenn man kurze Distanzen trainiert, nachdem jetzt die Indoor-Rekorde sich 600 Punkten annähern? Ich verstehe nicht, warum sich das ändern sollte. Erinnere dich, dass die Indoor-Runden auf drei Einzelziele geschossen werden. Also schießt man nicht jeden Pfeil auf dasselbe Ziel. Also, nein, das sollte sich nicht erhöhen. Es gibt immer das Risiko von Robin Hood-Pfeilen, wenn du auf ein einzelnes Ziel schießt. Ich glaube nicht, dass die Korrelation irgendeinen Effekt auf dich haben wird. Nur, weil die weltbesten Schützen genauer auf verschiedene Ziele schießen, heißt nicht, dass du plötzlich deine eigenen Pfeile treffen wirst. Ich bin mir nicht sicher, dass das eine klar ausgedrückte Frage ist. Die Regeln ändern sich nicht, das Ziel ändert sich nicht. Wenn du verschiedene Ziele schießt, dann wird es keinen Effekt auf dich haben. Wenn du auf ein einzelnes Ziel schießt, dann kennst du bereits das Risiko für deine eigenen Pfeile. Letzte Frage von Erik: Wie oft trainierst du und was sind deine Ziele? Ich werde das eigentlich recht oft gefragt. So in etwa einmal im Monat. Ich würde sagen, was ich tun sollte, wäre drei Tage in einer guten Woche. Der Hauptgrund, der mich davon abhält, abgesehen von meiner kürzlichen Krankheit, ist meine Verpflichtung für meinen Job. Ich muss jetzt sagen, ich bin zuerst Lehrer, nicht Bogenschütze. So sehr ich auch meine Hingabe oder Interesse für Sport verfolgen möchte, Lehrer zu sein ist wichtiger. Das heißt, alle Treffen, Aktivitäten oder Verpflichtungen, die man als Lehrer hat, haben Priorität. Wenn die Zeugnis- oder Prüfungszeit kommt und ich etwas mit nach Hause nehme, dann muss ich das zuerst erledigen. Ich kann nicht meine Hauptkarriere vergessen, meine Hingabe als Lehrer, um ein Sportziel zu verfolgen. Das ist mein Hauptgrund, der auch manchmal eine Ausrede sein kann, aber die, die selbst Lehrer sind, kennen die Zusatzarbeit, die da mit kommt. Ich denke da an durchschnittlich 55 Stunden Arbeitszeit in und außerhalb der Schule. An einem schlechten Tag bin ich von 7 oder 8 Uhr morgens bis 10 Uhr abends in der Schule. So sehr ich es auch will und versuche, und da jetzt auch Winter ist, wird es ein wenig schwerer sein, Motivation zu finden, rauszugehen und zu schießen, auch wenn wir einen kleinen Indoorplatz haben. Ich würde gerne 3 oder 4 Mal pro Woche gehen, aber das ist nicht wirklich etwas, was ich einhalten kann. Ich suche noch nach der richtigen Balance. Was die Ziele betrifft – ich bin mir da im Moment nicht wirklich sicher. Ich habe meine schwankende Leidenschaft und Ehrgeiz, vor ein paar Jahren, war ich richtig daran interessiert, an Wettbewerben teilzunehmen und ins Staatsteam zu schaffen. Das ist immer noch ein Ziel, aber ich versuche nicht, aktiv darauf hinzuarbeiten. Im Moment ist es vor allem Vereinsstabilität. Ich versuche, mehr Leute dazu zu bringen, mitzumachen, Trainer zu sein, mehr Leute dazu zu bringen, an Vereinswettbewerben teilzunehmen und den Verein stabil zu halten. Er steht immer noch auf wackeligen Beinen, aber ich arbeite daran. Die meisten meiner Ziele sind eher altruistisch und eher auf administrativen Level als auf mich bezogen. Dieses Jahr habe ich das Gefühl, als hätte ich die Form zurück, die ich früher hatte. Ich habe aber heuer keine Wettbewerbe gemacht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mehr machen werde. Im Frühling gibt es mehr Wettbewerbe, aber die meisten Wettbewerbe habe ich heuer veranstaltet. Ich war nicht aktiv und manche versuchen, mich dazu zu bringe, mehr Wettbewerbe zu machen, aber es sind immer weniger geworden. Vielleicht wird das ein Pausenjahr. Ich werde es ein wenig entspannter angehen. Ich werde es vielleicht in der späteren Hälfte das Jahres wieder beginnen. Im Moment weiß ich es nicht wirklich. Wie gesagt, meine Hauptpriorität ist es, Lehrer zu sein, nicht Bogenschießen. Wir werden sehen, wohin mich da bringt. Auf jeden Fall ist das jetzt das Ende vom Q&A dieses Monats. Dieses Mal sogar pünktlich. Es tut mir leid, dass ich keine Videos in den letzten paar Wochen gemacht habe. Ich war sehr krank und das Wetter, wie ihr gerade hören könnt, ich habe die Kamera hereingebracht, wegen des Winds und Regens. Es wird ein bisschen unzuverlässig sein. Die Produktionszeit wird sich stark verlangsamen. Aber ich habe eine Menge großer Projekte geplant, also wird es hoffentlich in der nächsten Saison etwas werden. Das ist NUSensei. Danke fürs Zusehen und ich sehe dich das nächste Mal.

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  1. Hi NuSensei, I just want to thank you for your archery videos. I really like how you explain and demonstrate.
    Greetings from germany 👋🏻

  2. How effective would a compound bow, short stabilizer be at stabilizing a recurve bow. Obviously the the center of mass would only change slightly, but would it help improve reduce vibrations enough to improve accuracy? I ask as I wish to do some hunting with a recurve and hiking with a Olympic style stabilizer would not be plausible.

  3. Archery is like a relationship.

    I've spent a ton of money and I'm not getting the results I'd hoped for.

    Sounds like most of my relationships….

  4. NUSensei! Please help me. I haven't been shooting well. Something feels wrong when I shoot and it's been like this for one month. I was a very good archer and my coach doesn't even want to help me. I'm even failing fifteen meters!

  5. Comments on
    https://www.youtube.com/watch?v=3n8B79bOJUc
    Amazing Girl Uses PVC Pipe Compound BowFishing To Shoot Fish -Khmer Fishing At Siem Reap Cambodia

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